Mein medial-schamanischer Weg

Meine schamanische Rückanbindung erhielt ich über 9 Module auf gut 2 Jahre verteilt, bei Temimou Ayouwa. Seitdem darf ich mich Lichtschamanin nennen. Temimou ist in der 6 Generation aktiver Lichtschamane und kommt gebürtig aus Afrika, Togo. Während meiner Ausbildung bildetet sich auch mein Lehrer weiter, indem er oft in seine alte Heimat flog um alte Rituale und weiteres Wissen zu erlernen/erfahren. Wie bei jeder Ausbildung in einem spirituellen Bereich gibt es kein beenden einer Ausbildung. Es geht immer weiter, eigentlich können wir nur von „Lern-Etappen“ sprechen.

Für mich war das wichtigste was ich während meiner Lern-Etappe bei Temimou mitgenommen habe, mich erstmal komplett an meine irdischen Wurzeln wieder anzubinden indem ich mich tief in Mutter Erdes Schoss begeben habe. Durch viele uralte Rituale, ist der afrikanische Schamanismus sehr kraftvoll. Auf dem Weg zur Anbindung brauchte ich Mut und Disziplin. Mut durch die dunkelsten Täler meiner Seele zu gehen, sowie Disziplin, die oft wochenlangen Rituale auch täglich durchzuführen. Ich stand zweimal während dieser Zeit davor abzubrechen. Ich möchte erwähnen, dass ich noch nie in meinem Leben etwas abgebrochen habe, aber das war eine große Herausforderung. Mit Hilfe meines Herzoffenen, mitfühlenden und so mutigen Lehrers, bin ich aber dann doch weiter gegangen.

Irgendwie kam in der Zeit danach die Frage, wo gehöre ich hin, in die schamanische Arbeit oder doch mehr in die mediale Richtung?
Ich fing dann an mich noch intensiver mit meinen Hellsinnen zu beschäftigen und kam dann 2018 zum Arhtur Finlay College. Seitdem habe ich nach und nach für mich verstanden, meine vorher schon entwickelten medialen Sinne, mit meinem schamanischen Erfahrungen zu verbinden.

Daher freue ich mich meinen eigenen medial-schamanischer Herzlichtweg gefunden zu haben.